Spaß mit der Eule 3


Ostern:
Geschichte
Im Frühling wird es immer am Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gefeiert. Es ist der wichtigste Feiertag für die Christen und der Ostermontag macht jedem Arbeitnehmer eine Freude, da er ein gesetzlicher Feiertag ist.
Die Geschichte von Ostern beginnt am Gründonnerstag als Jesus nach Jerusalem kam und dort das letzte Abendmahl veranstaltete. An dem darauffolgenden Tag, dem Karfreitag, wurde er ans Kreuz genagelt. Ostersonntag ist Jesus schließlich wieder aus seinem Grab auferstanden.
Ostern ist also das Fest der Auferstehung Christi, an dem vor allem die Christen dem Tod und der Wiederauferstehung Jesus gedenken.

Osterbräuche Deutschlands:
Ostereier
Sobald die Osterzeit anfängt, kann man schon beobachten, wie besonders die Kinder, anfangen Eier zu bemalen. Doch woher kommen diese allbekannten  Bräuche eigentlich?
Das Ei galt bereits in der vorchristlichen Zeit als Symbol für die Wiedergeburt und die Entstehung neuen Lebens. Der Brauch die Eier zu bemalen, rührt daher, dass in der Karwoche, die Woche vor Ostersonntag, auf Fleisch- und Eierprodukte verzichtet wurde, weshalb sich die Eier schnell angesammelt haben. Diese wurden dann gekocht und haltbar gemacht, um sie später zu verzieren und in die Kirche mitzunehmen, wo sie dann feierlich geweiht, verschenkt und gegessen wurden. Dieses Ritual hat sich bis heute gehalten und zum modernen „Eier bemalen und verstecken“ weiterentwickelt.
Die Muster, Techniken und üblichen Farben waren von Region zu Region unterschiedlich, allerdings haben die Sorben bis heute stets die schönsten und aufwendigsten Eierverzierungen hervorgebracht.



Osterhase
Auch der Hase hat, wie das Ei, bereits in vorchristlichen Zeiten eine Bedeutung gehabt. Er stand nämlich sinnbildlich für Fruchtbarkeit, Entstehung des Lebens und galt als Frühlingsbote.
 Außerdem  wurde er in Kirchen und auf Eiern abgebildet im „Dreihasenbild“, wo drei Hasen kreisförmig so angeordnet wurden, dass ihre Ohren jeweils in die desNachbarhasen übergehen und somit auch nur drei Ohren zu sehen sind. Dieses Bild stellte die heilige Dreifaltigkeit dar. Allerdings ist es noch unklar, wie es dazu kam, dass der Hase mit den Eiern in Verbindung kam und diese schließlich am Ostermorgen versteckten solle. Vermutet wird der Ursprung im Mittelalter, wo etwaige Schulden kurz vor Ostern gerne mit Hasen und Eiern beglichen wurden. In anderen Regionen Deutschlands brachten zeitweilig auch andere Tiere die Eier, unter anderem Kuckuck, Fuchs, Hahn oder Storch. Bis heute durchsetzen, konnte sich aber nur der Hase.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Osterfeuer:
Das Osterfeuer hat seinen Ursprung in der heidnisch-germanischen Kultur. In dieser wurden ebenfalls jedes Jahr große Feuer entzündet, die den Beginn des Frühlings und den Sieg der Sonne über den Winter symbolisierten. Im alten Ägypten wurden große Feuerräder über die Äcker gerollt, um die Fruchtbarkeit der Felder für dieses Jahr zu sichern. Die Kelten feierten mit ihren Feuern das Beltane-Fest mit dem der Sommer und das neue keltische Jahr begrüßt werden sollten.
Heute gilt das Feuer als Symbol Jesus und als „Licht der Welt“. Es soll den Triumph des Lebens über den Tod und die Auferstehung darstellen. Jedes Jahr wird mit diesen Feuern die Osterkerze der Kirchen angezündet, die das Licht Christi in die dunklen Kirchenräume bringen soll.

Osterwasser:
Dieses als heilig angesehene Wasser wird traditionsgemäß entweder in der Osternacht oder am Ostermorgen vor Sonnenaufgang geholt und an Quellen, Bächen oder Flüssen geschöpft.

Es soll besonders lang halten und niemals faulen. Zudem werden ihm heilende Kräfte zugesprochen. Es belebte jeden der sich damit wusch und brachte Glück.
Der Weg zum Wasser und zurück musste stillschweigend, manchmal sogar unbeobachtet, gegangen werden, damit das heilige Osterwasser nicht seine Wirkung verlor.
Der Brauch stammt ebenfalls aus der heidnischen Zeit und das Wasser war seit jeher ein Ursymbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Früher durften nur Mädchen und Frauen das Wasser holen und es zur Kirche bringen, wo es schließlich das ganze Jahr über für die Taufen verwendet wurde.

   

Diese Seite wurde von Josefine Huber bei uns im Freiwilligen ökologischen Jahr gestaltet.
Josefine hat für unser Haus Osterkerzen aus Bienenwachs gegossen. Alle, die für uns
10,00 € spenden, bekommen eine Kerze zugeschickt. Sie müssten allerdings ihre Adresse auf unserer Email hinterlassen.


Ostereier mit Kindern selbst hergestellt

Ab 3 Jahre












 

 

 

 

 

 

 




                                         
5 Jahre

 

  9 Jahre

 


Anleitung für etwa 3-Jährige
Die Eier farbig anmalen, Kügelchen aus bunten Transparentpapierresten zu Kügelchen formen und mit Klebstoff auf aufkleben

Für 5-Jährige
Eier mit Wachsmalstiften bemalen, Ostereierfarbe nach Anleitung kochen und
Eier vorsichtig hineinlegen, mit einem Kochlöffel bewegen, danach bei gewünschtem Farbton mit einem Löffel herausnehmen und auf Küchenkrepp trocknen

Für etwa 9 Jährige
Farbbäder aus Naturstoffen herstellen(Zwiebelschalen rot, braun; Rote Beete Scheiben, Blaubeeren tiefgekühlt, Kurkuma)
Blätter oder Blüten auf ein rohes Ei legen, ein Nylonsöckchen vorsichtig darüber ziehen und hinten festbinden,
Nun die Eier in kaltes Farbbad legen und nicht länger als 10 min kochen
Nach dem Abkühlen mit Öl oder Speck einreiben