Mulchgarten

Kurt Kretschmann legte hier einen Modellgarten an, um durch Mulchen die nachhaltige Nutzung von Böden – insbesondere die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit – zu erforschen. Begleitet wurde er dabei vom Bodenchemiker Rudolf Behm, der dieses „Naturexperiment“ wissenschaftlich begleitete.

In den Jahren 2008 bis 2010 wurde der „totale Mulchgarten“ nach diesen Vorlagen neu angelegt. Seither wird er kontinuierlich weitergeführt – unter anderem durch den Anbau alter Gemüse- und Kräutersorten sowie die Gewinnung von Saatgut.

Heute dient der etwa 700 m² große Schau-Mulchgarten dem praktischen Natur- und Artenschutz und ist zugleich eng in die Bildungsarbeit eingebunden.

Die Mulchmethode als nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gewinnt für den Umwelt- und Bodenschutz zunehmend an Bedeutung. Die Erkenntnisse von Kurt Kretschmann und Rudolf Behm sind im Buch “Mulch total – Ein Weg in die Zukunft” nachzulesen, das im Haus der Naturpflege erhältlich ist.