
Johanniter-Naturtreff im Haus der Naturpflege
Individuellen Schmuck aus Porzellan selbst herstellen


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Eine Veranstaltung des NABU-Landesverbandes Brandenburg

Arbeiten mit Filzmaterial und Wollresten bei "Café & Keks"

"Licht & Grünkraft"

Sortenvielfalt und Anbaumethoden BFD Tagesseminar

Naturspaziergang | Treffpunkt: Beethovenstr. 22 a in Bad Freienwalde

Blüten & Knospen im Jahreskreis Tagesworkshop



Ein Dokumentarfilm für Kinder
Ein poetischer Kinderdokumentarfilm anlässlich des 75. Geburtstages der Naturschutzeule. Der Film vermittelt eine gehörige Portion Wissen, vor allem aber berührt er, empowert und macht Lust, selbst anzupacken.
Mehr ErfahrenErkunde den 1,7 Hektar grossen Schau- und Lehrgarten, geniesse den Ausblick vom Eulenturm oder übernachte im Heuhotel.
Die Karl Kneschke-Hütte beherbergte als Kretschmanns Gästehaus über viele Jahre die zahlreichen Freunde und Interessenten des Hauses der Naturpflege.
Hier finden im Jahreskreis Vorträge und Workshops zu Garten- und Naturthemen statt, ergänzt durch wechselnde Ausstellungen aus den Bereichen Natur und Kunst. Darüber hinaus kann der Ort für private Veranstaltungen, Tagungen und Feiern genutzt werden. In der Veranda haben Sie die Möglichkeit, sich zu informieren, Ihren Turmstempel entgegenzunehmen, hausgemachte Produkte zu erwerben oder in einem Buch zu schmökern. Neben unseren naturnahen Übernachtungsmöglichkeiten – im Heuhotel, in den Finnhütten oder im Zelt – stehen im Obergeschoss des ehemaligen Forsthauses zudem zwei gemütliche Gästezimmer zur Verfügung. Darüber hinaus befindet sich hier das Erna-und-Kurt-Kretschmann-Archiv der Freienwalder Ehrenbürger, die mit dem Europäischen Umweltpreis ausgezeichnet wurden.
An das Blockhaus – das ehemalige Wohnhaus der Kretschmanns und heutige Naturschutzmuseum – schließt sich eine etwa 2.000 m² große Streuobstwiese an, die das wunderbar duftende Heu für das Heuhotel liefert. Direkt hinter dem Vortrags- und Gästehaus befindet sich eine weitere, rund 2.500 m² große Streuobstwiese mit einem Spielplatz und vier Finnhütten.
Der 13 Meter hohe, hölzerne Eulenturm mit seinen 54 Stufen wurde im Jahr 2003 anlässlich des 90. Geburtstages von Kurt Kretschmann errichtet. Er ersetzte den bisherigen „Wackelturm“ auf dem Gelände des Hauses der Naturpflege. Der rund 10 Meter hohe „Wackelturm“ hatte zuvor fast vier Jahrzehnte lang seinen Dienst getan – mehr als 120.000 Besucherinnen und Besucher des Hauses der Naturpflege genossen von dort den weiten Blick ins Oderbruch.
Kurt Kretschmann legte hier einen Modellgarten an, um durch Mulchen die nachhaltige Nutzung von Böden – insbesondere die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit – zu erforschen. Begleitet wurde er dabei vom Bodenchemiker Rudolf Behm, der dieses „Naturexperiment“ wissenschaftlich begleitete. In den Jahren 2008 bis 2010 wurde der „totale Mulchgarten“ nach diesen Vorlagen neu angelegt. Seither wird er kontinuierlich weitergeführt – unter anderem durch den Anbau alter Gemüse- und Kräutersorten sowie die Gewinnung von Saatgut. Heute dient der etwa 700 m² große Schau-Mulchgarten dem praktischen Natur- und Artenschutz und ist zugleich eng in die Bildungsarbeit eingebunden. Die Mulchmethode als nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gewinnt für den Umwelt- und Bodenschutz zunehmend an Bedeutung. Die Erkenntnisse von Kurt Kretschmann und Rudolf Behm sind im Buch "Mulch total - Ein Weg in die Zukunft" nachzulesen, das im Haus der Naturpflege erhältlich ist.
Erna Kretschmann (1912–2001) und Kurt Kretschmann (1914–2007) widmeten sich ein Leben lang mit großer Leidenschaft der Natur- und Heimatpflege. Ihr Lebensmittelpunkt in Bad Freienwalde war das braune Blockhaus mit den roten Fensterrahmen – eingebettet in den Garten des Hauses der Naturpflege. In der Nachkriegszeit als Wohnhaus errichtet, wurde es ab 1960 zu einem Ort des Naturschutzes und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier lebten und wirkten die beiden Naturschutzpioniere, deren Engagement die Umweltbewegung in Deutschland maßgeblich prägte. Bis heute beherbergt das Haus eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Erna und Kurt Kretschmann. Nachdem der Verein „Haus der Naturpflege e.V.“ zu Beginn der 1990er Jahre (1993–1995) hier zeitweise seinen Sitz hatte, wurde das Blockhaus schließlich in ein Naturschutzmuseum umgewandelt. Ihr geistiges und praktisches Erbe wird im Haus der Naturpflege, im Blockhaus selbst sowie im Erna-und-Kurt-Kretschmann-Archiv bewahrt, dokumentiert und lebendig weitergeführt.
Der Begriff „Haus der Naturpflege“ meint weit mehr als ein Gebäude – er steht für ein rund 1,7 Hektar großes, parkähnliches Gelände, das als Schau- und Lehrgarten gestaltet ist. Verschlungene Pfade, lauschige Ruheplätze und immer wieder überraschende Ausblicke in das weite Oderbruch prägen diesen besonderen Ort. Herzstück ist der vielfältige Garten selbst: mit Mulchgarten, Streuobstwiesen, dem Eulenturm und zahlreichen naturnahen Lebensräumen. Über eintausend Pflanzenarten lassen sich hier auf abwechslungsreichen Wegen entdecken. Das Blockhaus – eingebettet in dieses grüne Ensemble – bildet gemeinsam mit dem Gelände einen lebendigen Ort des Lernens und Erlebens. Ergänzt wird das Areal durch das Tagungs- und Gästehaus, in dem sich auch das Erna-und-Kurt-Kretschmann-Archiv befindet. Der Verein „Haus der Naturpflege e.V.“ bietet praxisnahe Umweltbildungsprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Natur wird hier nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erfahrbar gemacht – durch Forschen, Gärtnern, Beobachten und gemeinsames Arbeiten im Rhythmus der Jahreszeiten.

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